Eine positiv evaluierte Juniorprofessur, Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen sowie der Nachweis besonderer Eignung für die akademische Lehre werden ebenso vorausgesetzt wie die Bereitschaft zur Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung. Ebenso müssen eine Facharztanerkennung im Fach Allgemein- und Viszeralchirurgie, die Zusatzweiterbildung Spezielle Viszeralchirurgie sowie eine breite operative Expertise im gesamten Spektrum der modernen Viszeralchirurgie nachgewiesen werden. Die Berufungsvoraussetzungen nach § 36 ff. Hochschulgesetz NW müssen erfüllt sein.
Weiterhin werden erwartet:
• ein hohes Engagement in der Lehre;
• die Bereitschaft zu interdisziplinärem wissenschaftlichem Arbeiten;
• die Bereitschaft und nachgewiesene Fähigkeit, erhebliche drittmittelgeförderte Forschungsprojekte einzuwerben;
• die Bereitschaft, die Forschungsarbeiten im klinikeigenen chirurgischen molekularen Labor weiterzuentwickeln;
• die Weiterentwicklung der Sektionen: Pankreato-hepato-biliäres Zentrum, Kolo- Rektalchirurgie, Robotik, MIC&Hernie, Kolo-Proktologie (Standort: St. Elisabeth-Hospital), endokrine Chirurgie und operative Intensivmedizin;
• die Weiterentwicklung chirurgisch-innovativer Techniken in der Viszeralonkologie (Robotik, KI).
Von dem/der Stelleninhaber*in wird erwartet, sich in die Forschungsschwerpunkte der Fakultät (Onkologie, Neuro- und Proteinwissenschaften) zu integrieren. Klinisch-wissenschaftliche Kooperationen mit Einrichtungen der Medizinischen Fakultät und des UK RUB in den bestehenden Forschungsschwerpunkten und Entwicklungsbereichen (u. a. Abteilung für molekulare gastroenterologische Onkologie, Zentrum für klinische Forschung (ZKFI), Lehrstuhl Anorganische Chemie) sowie die Beteiligung an existierenden (u. a. Biomedical Technology Center Münster, Westfälische Hochschule - Campus Recklinghausen) und künftigen Verbund-Forschungsprojekten sind erwünscht.